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Chronik 1400 bis 1999
 

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Brand Leubener Straße

 

1400 1500 1600 1700 1800 1900         2000 - 2010 ab 2011
1400

  • 1408, Erste Erwähnung, Lubegast

  • 1408, Fischfang urkundlich nachgewiesen

  • 1408, Vorwerk Dürrhof und Elbfähre genannt

1500
  • 1501,  erste Nennung des Fährmannes, Eigentümer des Fährgutes Fährstrasse 20
  • 1578, Übernahme der Fähre durch Jakob Haugk
1600
  • 1613, Inbetriebnahme einer kurfürstlichen Schiffmühle (bis 1765), Mahlzwang für umliegende Orte, erste urkundliche Erwähnung am 5.8.1613, Standort in Höhe Laubegaster Ufer 8, Länge Hausschiff ca. 20,40m, Breite ca. 6,80m
1700

  • 1705, Übernahme der Fähre durch Familie Wirthgen
  • 1733, Bau des Fährgutes
  • 1734, fast vollständige Vernichtung der Laubegaster Schiffmühle nach Unwetter in Böhmen, Mühle wurde infolge Hochwasser abgetrieben
  • 29./30.11.1760, Neuber, Friederike Caroline gestorben, (geb. 9.3.1697 Reichenbach/Vogtl., Grab auf dem Leubener Friedhof)
  • Aufgabe der Laubegaster Schiffmühle
  • 1775, Erlass Friedrich August von Sachsen "Feuerordnung in Dörfern -> Gründung Feuer-Societät in Laubegast am 1.10.1873
  • 1778, Erwerb vierrädrige Feuerspritze
  • 1776, Errichtung des Denkmals zur Ehrung von Caroline Neuber am nördlichen Ende der Fährstrasse von Freunden und Verehrern
  • Februar 1799, fast vollständige Zerstörung von neun Häusern durch Hochwasser und Eisgang 
1800

  • 1813 Gründung der Gärtnerei Seidel durch Traugott Jacob Herrmann Seidel, die Gärtnerei wurde ab 1891 durch die Söhne Rudolf und Heinrich (1864-1934) geführt.
  • August Hähnischen geb., Gutsbesitzer Augustushof (am Taubenschlag)
  • 1856, Umbau der Fähre zur Gierfähre am Drahtseil
  • 01.10.1865 Gründung der Bäckerei Siemank in Laubegast Ansicht des ersten Geschäftes. Bildquelle Sächsische Zeitung 1./2. 10.2005
  • 1870, Umbau der Gierfähre zur fliegenden Fähre, Befestigung 50m stromauf, von Bojen gehalten
  • 1893/1894 Errichtung einer neuen Gärtnereianlage in Laubegast/Dobritz durch die Gebrüder Seidel
  • 13.09.1886, Beese (-Boutard), Hedwig Amelie (Melli) ( 22.12.1925 Berlin) Fliegerin (erste deutsche), Flugzeugkonstrukteurin, Geburtshaus
  • 30.12.1899, Eröffnung der Dresdner Vorortbahn zwischen den Gemeinden Laubegast - Leuben - Niedersedlitz
  • 1836, Eröffnung der ersten Schule in der Leubener Strasse 1, früher Hegereiterhaus, heute Gaststätte Forsthaus
  • 1851,Einordnung der Laubegaster Gerichtsbarkeit vom Patrimonialgericht (Gericht des Grundherren) Weesenstein  nach Übergabe an den Staat in das Königliche Gerichtsamt Dresden
  • 17.09.1852, Fest der Mitglieder des Dresdner Hoftheaters zur Wiedereinweihung des erneuerten Denkmals von Caroline Neuber
  • 1856, Verlegung einer Kette, an welcher die Fähre vom Fährmeister Herrn Mildner über die Elbe geführt wurde
  • 1863, Verlegung der Schule in das Nachbargebäude
  • Gründung Gesangsverein Concordia Laubegast-Tolkewitz, Stiftung des Vereinsbanners durch  August Hähnischen (1898)
  • 18.10.1871, Beschluß des Gemeinderates zur Beleuchtung der Straßen in Laubegast mit Petroleum
  • 04.11.1871, Inbetriebnahme der ersten Straßenbeleuchtung in Laubegast
  • 01.12.1871 Volkszählung, Laubegast hat 1187 Einwohner
  • 1870, Beseitigung der Kette der Fähre wegen der Einrichtung der Kettenschiffahrt durch die Kettenschleppdampferschifffahrts-Gesellschaft
  • 1873, Entstehung des Vergnügungsetablissement Dohnaths Neue Welt, bekannt durch sein Alpenglühen
  • 1883, Nutzung der neuen Schule Linzer Str. 1
  • 28.09.1988 Gründung der neuen FFW in Laubegast
  • 1893, Herstellung der Straßenbahnverbindung in Richtung Blasewitz
  • 24.06.1996, Beginn Umbau der 3. Laubegaster Schule, Baumeister K.E. Scherz aus Blasewitz, Hebefeier am 04.08.2004
  • 1898, Verlegung der Schiffswerft  von Blasewitz nach Laubegast
  • 1899, Straßenbahnverbindung Richtung Striesen
1900

 

  • 30.11.1900 Gründung Wasserverband Lockwitz, Niedersedlitz und Leuben, Laubegast bezog Wasser von diesem Verband entsprechend Vertrag vom 31.01.1902
  • 1900, Umbau Gasthaus Amsterdam (heute Volkshaus Laubegast, Nr. 22), früher Gut des Bauern Möhle
  • 1901, Übernahme der Fähre durch Familie Hesse
  • 10.05.1902, Aufstellung eines Elbbades durch den Fährmeister Hesse auf der Hosterwitzer Elbseite
  • 1903 Aufbau eines Stadtgasnetzes, Gaslieferung von Dresden Reick
  • 28.11.1904, Weihe der neuen Schulturnhalle, Planung Gebrüder Kießling (Kötzschenbroda), Architekt Franz Schirmer, Baumeister Frauenlob
  • 29.03.1905, Information des Gemeindevorstandes über die Genehmigung der Königlichen Kreishauptmannschaft zum Bau der elektrischen Straßenbahn
  • 1906 Erneuter Umbau der Schule mit architektonischer Aufwertung durch Gebrüder Kießling (Kötzschenbroda, Architekt Franz Schirmer, das Projekt berücksichtigt den weiteren Ausbau
  • 1906 Gründung  FV Dresden 06 Laubegast durch "Fußball-Verrückte" Arbeiter
  • 1907 Molkerei Naake, Bau des Betriebsgebäudes auf dem Gelände Dobritzer Str. (heute Salzburger Str.), 4000m2 (Gründung des Unternehmens 1890 in Blasewitz)
  • 1907, Dezember, Beginn der Erweiterung der Schule um sechs Klassenzimmer und Verlegung des Eingangs an die Schulstraße (heute Linzer Str.) erneut durch die Gebrüder Kießling
  • 20.08.1909 Bestätigung der Königlichen Amtsmannschaft für eine Gasbehälterstation mit elektrischen Umformmaschinen mit einem Teleskop-Gasbehälter (1500m³, Höhe 19m, Durchmesser 13,25m - abgerissen vor dem 2. Weltkrieg) und den Bau des Meisterhauses der Thüringer Gasgesellschaft, Elektrizitäts- und Gasanstalt Laubegast (errichtet auf der Hauptstraße 80 - heute Laibacher Str. 29). Der Gasbehälter diente als Druckpunkt. Gaseinspeisung vom Gaswerk Dresden Reick über Leitungen DN 100.
  • 01.11.1911 Inbetriebnahme der Elektrizitäts- und Gasanstalt Laubegast
  • 01.07.1912, Gründung Adam's-Kunstverlag, Herstellung von Ansichts- und Grußkarten, 1919 Umbenennung in Verlag A. & R. Adam und Umzug zur Annenstr. 26, 1926 Übernahme Verlag Philipp Krebs, 1945 Zerstörung des Verlags und Neuanfang mit Papierhandel, 1952 Umzug in die kleine Meissner Strasse, 1948 Übernahme von Fritz Adam, Sohn von Rudolf Adam,1968 Umzug nach Alttolkewitz 9, 1989 Verkauf des Verlages an Hans-Jörg-Kluge
  • 01.04.1921 Eingemeindung von Laubegast nach Dresden
  • 1926, Baubeginn Villacher Siedlung (damals Wohnkolonie Laubegast) auf dem Gelände der Gärtnerei Weisbach, Villacher Str. und Großglockner Strasse durch die "Siedlungsgesellschaft Dresden Stadt und Land" G.m.b.H. nach 1933 Gemeinnützige Bau und Grundstücksgesellschaft, Bebauungsplan von den Architekten Umlauf und Wolf entsprechend der Idee einer Gartenstadt, analog der 1926 fertig gestellten Anlage des "Bauvereins Gartenheim" Gruna. Im Geviert stehende Betonmaste dienten einer Gemeinschafts-Radio-Antennenanlage. Reliefs an den Durchfahrten und Putten entlang der Krainer Straße von Hans Tröger. Dreiraumwohnungen mit einer Fläche von 68m² mit Ofenheizung und für diese Zeit noch nicht üblich mit einem kleinen Bad.
  • 1927, Bau Villacher Siedlung, Krainer Strasse
  • 18. Februar 1928, Gründung der Bootsabteilung des Dresdner Turn und Sportvereins "Fortschritt' in Laubegast. 20.04.1928 Eintragung unter  Nummer 1257 die  in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Dresden
  • 1928, Verlegung Mittelspannungskabeltrasse von Hosterwitz nach Laubegast bestehend aus
    • 3 Flusskabel 3x956 kV Reihenspannung 25kV
    • 1 Fm-Flusskabel
  • 1928, Bau Villacher Siedlung, Gmünder- und Tauernstrasse
  • 1930, 01.April, Gründung der Fleischerei Starke durch Richard Starke, Übernahme der Firma 1968 durch Sohn Peter und Weiteführung seit 2002 durch Jens Starke
  • 1935 Anbau an die Schule und Einrichtung dse Pausentreffs "Thingplatz"
  • 1936 Einhundertjahrfeier der Schule
  • Februar 1947 Stapellauf der Gierseilfähre "Roland" benannt nach Roland Hesse in Übigau (letzter Einsatz der Fähre an der Fährstelle Schönau-Schmilka von 1995 bis 1997)
  • 1948, Eröffnung der Bibliothek auf der Österreicher Straße 5 
  • 1949 Die Firma Glaser & Sohn zieht nach Laubegast auf die Österreicher Str. 6, ursprünglicher Firmensitz Borngasse 5, gegründet 1868 durch Gürtlermeister Moritz Glaser und Sohn Richard, in der DDR 1972 Verstaatlichung, nach der Reprivatisierung 1990 im Auftrag von Margarete Exner, Umzug im Jahr 1996 nach Bühlau, Eibauer Str. 18
  • Okt.-Nov. 1953, Bau der Trümmerbahn zur Kippe Dobritz (Wohnungsbaukombinat)
  • Ende 1957, Einstellung der Trümmerbahn
  • 1959, Verkauf der Fähre durch Walter Hesse an die Dresdener Verkehrsbetriebe
  • 28.04.1962 Eröffnung Veteranenclub Laubegaster Ufer 30
  • 1990, Bibliothek, Einrichtung der Kinderbibliothek  in den Räumen des Hinterhauses Österreicher Straße 5
  • Wohnpark Solitude:

    Bauzeit 1992 - 1993

    Bauherr und Investor Senator h.c. Rudi Häussler.
    Häussler Solitude Wohnpark GmbH
    Größe 772 Eigentumswohnungen ca. 2.300 m2 Büros, Ladenflächen

    Quelle Weidleplan

  • 30.05.1992, Einziehung der Laubegaster Fähre durch die Dresdener Verkehrsbetriebe

  • 1994 Gründung Pflegedienst advita auf der Österreicher Str. 50
  • 1994 Modernisierung der Wohnanlage Villacher Siedlung mit 265 Wohnungen und 5 Ladeneinbauten. Ersatz der Ofenheizung durch eine Erdgas Zentralheizung. Die Anlage wurde nach 1989 in das Verzeichnis der Kulturdenkmale entsprechend dem Sächsischen Denkmalschutzgesetz aufgenommen.
  • 1994 - 1996 Errichtung Wohngebiet Lindenpark, Bauherr: Lindenpark Dresden Bauträger GmbH & Co. KG, Sontowski & Partner GmbH, Wetterkreuz 5, 91058 Erlangen, Errichtung von 
    • 25 Wohngebäude mit 430 Wohneinheiten
    • 6 Tiefgaragen

  • 1995, Mai, Das erste Heft  lau03.jpg (2923 Byte) der erscheint
  • 1996, Brückenstandort Laubegast (in Verlängerung der Salzburger Strasse) wird neben 4 anderen Standorten diskutiert (Vorstellung der Varianten in der Sächsischen Zeitung vom 6.3.1996)
  • 1997, Bürgerbegehren der Bürgerinitiative "Elbwiesen Laubegast" gegen einen Bebauungsplan von Teilen der Laubegaster Elbwiesen
  • 1998 Bibliothek, Umzug  in das rekonstruierte Gebäude der ehemaligen Laubegaster Münze. Anschluss an das EDV-Netz.
  • 1993, Kanujugend des Kanuverein Laubegast e. V. gegründet
  • Mai 1995 Grundsteinlegung Gemeindezentrum der Christopherus-Kirchgemeinde
  • 26.10.1995 Richtfest Gemeindezentrum der Christopherus-Kirchgemeinde
  • 28. April 1996 Einweihung des Gemeindezentrum der Christopherus-Kirchgemeinde
1400 1500 1600 1700 1800 1900         2000 - 2010 ab 2011
 

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Stand: 14. November 2017

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