Home Impressum Datenschutz Hinweise

7. Blaues Band
 

Nach oben

 

Zurück Nach oben Weiter

Zurück zur Themenübersicht

   

7. Dresden Südost, Blaues Band Geberbach

Ergänzende Informationen

 

 

Zukunftsprogramm Stadtgrün  

 

 

Lageplan

Maßnahmen

Dresden Südost

 

Den wenigsten Laubegastern wird bekannt sein, dass diese Projekte den Altelbarm zwischen Dobritz und Stromelbe einschließt. Der Lockwitzer Flutgraben und der verrohrte Geberbach vereinigen sich unweit der Straße Moränenende. Die Gestaltung des Altelbarmes ab diesem Punkt wird in den Projekten beschrieben. Darin ist auch eine mögliche Trassierung des zukünftigen Radschnellweges in östlicher Richtung angedacht. Das Fördergebiet Dresden Südost umfasst auch den Trümmerberg und die Kiesseen (die Dresdener sprechen eher von Kiesgruben).

 

2017

"Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“

Neben den Städten Leipzig, Chemnitz, Plauen, Delitzsch, Torgau und Gablenz wurde auch die Landeshauptstadt Dresden im Antragsverfahren ausgewählt und mit Bescheid vom 06.12.2017 in das Förderprogramm aufgenommen." Quelle Internetseite Landeshauptstadt (dresden.de)

 

2018

"Mit einstimmigem Stadtratsbeschluss vom 22.03.2018 wurden die Weichen für den künftigen Entwicklungsprozess im Dresdner Südosten gestellt. In dem rund 170 Hektar großen Fördergebiet soll im Zeitraum bis voraussichtlich 2027 neben der Verlegung und Offenlegung des derzeit unterirdisch verlaufenden Geberbaches/Prohliser Landgrabens (Schlüsselmaßnahme des Umweltamtes - der Internetauftritt hierzu entsteht in Kürze) sowie der Renaturierung vorhandener Bachläufe ein durchgängiger Grünzug von Prohlis bis zur Elbe mit integriertem Rad- bzw. Fußweg geschaffen werden. Entlang der neuen Grün- und Freiraumverbindung soll an wichtigen Verknüpfungspunkten in die angrenzenden Stadtteile an Aufenthaltspunkten und an Anschlusspunkten von übergeordneten Wegeverbindungen ein System von wiederkehrenden Leit- und Orientierungspunkten (Leitsystem) entstehen.

Durch die Inanspruchnahme der Städtebaufördermittel aus dem Programm „Zukunft Stadtgrün“ sollen nun erste wichtige, wahrnehmbare Impulse für die Entwicklung des bislang relativ unbekannten und teilweise unzugänglichen bzw. schlecht erschlossenen Stadtgebietes gegeben werden." Quelle Internetseite Landeshauptstadt (dresden.de)

 

ab 2019

"Das europaweite Vergabeverfahren für die Planungsleistungen ist nun abgeschlossen. Den Zuschlag erhielten für Abschnitt 1 die Planungsgesellschaft Scholz + Lewis mbH und für den zweiten Abschnitt die Bietergemeinschaft Basler & Hoffmann Deutschland GmbH, IKD Ingenieur-Consult GmbH und Ingenieurgesellschaft Bonk & Herrmann mbH." Quelle Internetseite Landeshauptstadt (dresden.de)

 

2021

Realisierung von zwei schönen Spielplätzen

Dobritz: „Möhre trifft Rübe“ (Altdobritz)

Laubegast: „Stürmische See“ (Tauernstraße)

 

Altelbarm und Trümmerberg haben viel zu bieten.

Wilde ungezügelte Natur, illegale Abenteuerspielplätze, Hundeplätze, Wildes Baden, Angelplätze, Naturbeobachtungen, (Corona-) Spazierwege und nicht zuletzt Kleinartenanlagen. Seit Jahrzehnten und in zwei Gesellschaftsordnungen wurde versucht die Situation zu ordnen. Leider erfolglos.

 

Man hat es  mit Zäunen, Stacheldraht, Verboten, Streifen, Apellen und Konzepten versucht. Es hat nichts gebracht. Die Wasserskianlage und die Gestaltung eines Strandes an der Seite zur Leubener Straße hatten Hoffnung gemacht. Dann kam die Flut 2002 und alles fiel wieder in einen Dornröschenschlaf, die Wasserskianlage ausgenommen, hier hatte privates Unternehmertum Erfolg.

 

Dresden-Südost mit dem Blauen Band bietet genau das was sich Laubegaster, Leubener und Tolkewitzer wünschen, allein es fehlt der Glaube an eine Realisierung.

 

Die sächsische Zeitung berichtete am 18.06.2021 wieder einmal zu dieser Problematik unter der Überschrift:

 

"Dresden: Bleibt Baden im Kiessee verboten

Die Stadt hat zum Kiessee in Leuben ein Gutachten beauftragt, das auch vorliegt. Ginge es nach vielen Dresdnern bekämen sie eine neue und legale Badestelle. Dieses spricht sich gegen eine Badestelle aus. Begründet werde das zum einen mit dem hohen Aufwand und der Absicherung der Verkehrssicherungspflicht. "Vor allem die Wasserskianlage wird als erhebliches Gefahrenpotential bezeichnet", so Heike Ahnert."

 

Weiter unten im Text: "Stadträtin Heike Ahnert will das Problem des Wildbadens indes so schnell wie möglich lösen. Das Rathaus bekommt es seit Jahren nicht hin, hier einen offiziellen Badestrand einzurichten Dass dabei Schwierigkeiten bewältigt werden müssten, sei klar. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wir erwarten, dass das Gutachten nach den Möglichkeiten zur Umsetzung des Bürgerwillens geprüft wird – nicht nach den seit Jahren bekannten Hürden."

 

Für Optimisten liegt auch etwas Hoffnung in diesen Sätzen.

 

In einer Zeit wo coronabedingt kein Geld vorhanden ist und noch nicht einmal die Stellen für Rettungsschwimmer regulärer Bäder wegen Personalknappheit besetzt werden können, ist diese Hoffnung jedoch sehr gering.

 

Dass es auch anders geht sieht man in der Schweiz. Baden kann man überall, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Grillstellen gibt es allerorten. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die Schweizer mit den natürlichen Gefahren umgehen können und Grillstellen ganz selbstverständlich ordentlich verlassen.

Landeshauptstadt Seite Blaues Band


 

 

 

 

 

BerichtHandlungsansätze und Gestaltungsplan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dennoch könnte es ein Ansatz für den Altelbarm sein. Wäre es nicht besser, Gefahrenstellen zu beseitigen sowie die  entstandenen Nutzungsbereiche zu ordnen und zu legalisieren.  Statt alles ins Kleinste zu regulieren, sollte dem Bürger wieder Eigenverantwortung zurückgeben werden.

 

 Ähnlich ist die Situation am Trümmerberg, in der Dokumentation Dresden Südost auch Mont Klamott genannt (in Anlehnung an einen Berliner Trümmerberg). Im Frühjahr 2021 wurden wieder einmal Absperrzäune aufgestellt, warum auch immer. Hat der Eigentümer versucht das Gelände zu sichern? Nach wenigen Tagen waren die Absperrungen beschädigt oder zerstört.

 

Auch hier gilt: Wäre es nicht zielführender, statt großer Visionen realisierbare, von den Eigentümern mit getragenen Projekten zu planen und in überschaubaren Zeiträumen umzusetzen. So könnte man den besehenden Weg zum "Gipfel" sichern und zu einem niveauvollen Spazierweg mit Bänken bis zu einem Aussichtspunkt gestalten. Andere Trampelpfade (zum Teil nicht ganz ungefährlich) könnten beseitigt und mit Bepflanzungen unpassierbar gemacht werden. Außerhalb des Weges und Aussichtpunktes könnte der Berg zum Naturschutzgebiet erklärt werden. Zusätzliche Sicherungsmaßnahmen wären dann nicht erforderlich. Natürlich wären Bereiche für Trendsportarten wünschenswert, aber in der aktuellen Situation unrealistisch. Zwei neue Spielplätze im Jahr 2021 sind wahrscheinlich das derzeitig einzig Machbare.

Das Radverkehrskonzept 2017 (Zielnetz), so der Titel im Themenstadtplan, weist der Punkt Hauptrouten – Alltag Routen im Altelbarm aus. So ist zwischen Knappestraße und Salzburger Straße eine neu anzulegende Strecke eingetragen. Eine Weiterführung nördliche des Trümmerberges sollte untersucht werden

 

Link zum Themenstadtplan Radverkehr

Idee Radweg Nordroute Trümmerberg

Weiter zu:  8. Konzept zur hochwasserangepassten Gestaltung des Abflussgebietes im Altelbarm zwischen Tolkewitz und Zschieren  
   

Zurück Nach oben Weiter

Zurück zur Themenübersicht
 

copyright © Renner Dresden

Stand: 23. August 2021

Home Info-Seite Laubegast Foto Galerie Flut 2002

* Homepage des gleichen Autors